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Theater Pforzheim
11.08.2026 + 1068 weitere Termine
Von Außenseiter:innen und gesellschaftlichen Grenzen
Der neue Spielplan 2026/2027 des Theaters Pforzheim
Das Theater Pforzheim erzählt und zeigt Geschichten um Außenseiter:innen, Stücke vom Ringen um Teilhabe und vom Schmerz des Ausgestoßenseins, vom Verbindenden, aber auch vom Ausschließenden der Gesellschaft(en). Davon kann die Nixe „Rusalka“ buchstäblich ein Lied singen. Aber auch das absonderliche Rumpelstilzchen (DEA von „Rumpelstilzchen – Gleich zerreißt es mich!“) und das von allen verabscheute Monster in „Frankenstein“ werden von ähnlichen Sehnsüchten und Verletzungen getrieben. Wie die beiden schrägen Helden, die in „Elling“ in die vermeintlich „normale“ Welt entlassen werden. Oder wie Alice, die sich als vermeintlich einzige „Normale“ in einem Wunderland mit ganz eigenen Regeln neu orientieren muss (Tanz-UA von „Alice im Wunderland“). Ob nun das Rosa unter den anderen Farben in „Das schrillste Blau“ oder Leo mit seiner Lese- und Rechtschreibschwäche im Schulalltag (Deutschsprachige Erstaufführung von „Ich male meinen Himmel orange“): Im Jungen Theater werden Grenzen erfahrbar und manchmal überwunden.
Und dann gibt es selbstverständlich auch Menschen, Figuren, die die Grenzen der Gesellschaft ablehnen oder sich vor ihren Zwängen und Konventionen flüchten. Mit Drogen wie Dr. Henry Jekyll in „Jekyll & Hyde“, in den scheinbaren Wahnsinn wie „Die Physiker“ oder in die Fremde wie „Leonce und Lena“. Während bei Puccini junge Künstler:innen in „La bohème“ eine alternative Gemeinschaft bilden, setzt man sich bei Mozart in „Le Nozze di Figaro“ mit List und Tücke gegen die Dreistigkeit der Machthabenden zur Wehr. Die beiden Teenager im „Camp Siegfried“ wollen einfach nur dazugehören – mit schrecklichen Konsequenzen (DEA), und die beiden Paare in „Nachtland“ kriegen ihre moralischen Werte und den Geldwert einer Erbschaft nicht zusammen.
Da kann einem das Lachen ab und an im Halse stecken bleiben, aber das Theater hat in diesen eher düsteren Zeiten auch die gute Laune seines Publikums im Auge und wird es glänzend unterhalten: Freuen kann man sich auf die zerstrittene Schauspieltruppe in „Kiss Me, Kate“, die singenden und tanzenden Schwestern mit ihrem „Non(n)sens“, eine turbulente Mörderjagd durch die Zeit in „Doppeltüren“ und Lilian Huynen mit ihrem neuesten Liederabend „Nächster Halt: Jukebox“.
Daneben verlässt die Tanzkompagnie das Haus, um das Gasometer zu erobern (UA von „Unter dem Dach der Urwaldriesen“). Und man kann gespannt sein, was sich die „Jungen Wilden“ für das Podium ausdenken.
Die Badische Philharmonie Pforzheim mit ihrem neuen Generalmusikdirektor Daniel Inbal präsentiert sechs Sinfoniekonzerte sowie einige Kinder- und Jugendkonzerte; erneut drei Kammerkonzerte sowie ein Krabbelkonzert. Das neue Spielzeitheft liegt am Theater und an vielen Stellen von Stadt und Region aus und gibt‘s auch unter www.theater-pforzheim.de.
Veranstaltungsort
Theater PforzheimAm Waisenhausplatz 5
75172 Pforzheim
- Telefon: 0 72 31 - 39 24 40
- E-Mail: info@theater-pforzheim.de
- Webseite: www.theater-pforzheim.de
Diese Veranstaltung findet außerdem statt
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